Denkmalimmobilien

Steuerlich gefördert!

Immobilien, die in die Denkmalliste des jeweiligen Bundeslandes eingetragen sind, werden als besonders schutz- und erhaltungswürdig angesehen. Aus diesem Grund gewährt der deutsche Staat demjenigen, der eine solche Immobilie einer sinnvollen Nutzung zuführt bzw. diese erhält, in Deutschland einmalige steuerliche Vergünstigungen, die in §7i EStG (für Kapitalanleger) bzw. § 10f EStG (für Eigennutzer) niedergelegt sind. Es handelt sich also nicht um irgendwelche dubiose Steuersparmodelle, die sich aus der geschickten Ausnutzung von Lücken im Steuergesetz ergeben – der deutsche Steuergesetzgeber erlaubt dies ausdrücklich!

Kapitalanleger können nach §7i EStG die Sanierungskosten innerhalb von zwölf Jahren vollständig steuerlich geltend machen, und zwar acht Jahre lang je neun Prozent und vier Jahre lang je sieben Prozent!

Eigennutzer hingegen profitieren vom Wortlaut des § 10f EStG, wonach sie zehn Jahre lang je neun Prozent des Sanierungsanteils steuerlich als Sonderausgaben in Abzug bringen können.